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Die Morgengabe

Dieser veraltete Ausdruck bezeichnet ein Geschenk des Ehemannes an seine Frau – am Morgen danach. Ein Geschenk, welches über den Verlust der Jungfräulichkeit hinweg trösten sollte, denn ohne diese war die Frau ja nun nicht mehr weiter zu vermitteln..... oh, wie weit haben wir uns davon entfernt!

m Laufe der Zeit hat sich der Zeitpunkt der Übergabe geändert nicht jedoch der Sinn: immer ist die Morgengabe ein Geschenk zur persönlichen Verfügung der Braut, das heißt: es gehörte nicht zum Nachlass, der ja eventuell aufgeteilt werden musste. Erst Ende Juli 2009 wurde die Morgengabe aus dem österreichischen Gesetzbuch gestrichen...nachdem sie dort 198 Jahre existierte. Im 2. Buch Mose (Vers 22,15/16) findet man Hinweise auf die Morgengabe aber dort sollte frau nicht weiterlesen: es wird gruselig.....

Besonderes Glück für die Ehe soll es bringen, wenn der Bräutigam die Morgengabe unter dem Kopfkissen der Braut deponiert, wo sie sie dann am Morgen nach der Hochzeitsnacht findet......was für eine Hochzeitsnacht, in der sich nicht einmal das Kopfkissen bewegt.....

Aber, genug geunkt, sich etwas zu schenken ist ja generell eine feine Sache. Also warum nicht? 
Linktipp für weitere Informationen auf: www.hochzeit.de

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